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Pardosa
tenuipes

Steckbrief

Pardosa tenuipes L. Koch, 1882

 

Deutscher Name:

Westlicher Laufwolf

 

Rote Liste Deutschland:
*unzureichende Datenlage. Die Art wurde erst vor wenigen Jahren als eigenständig anerkannt.

Auffällige Merkmale:

Deutlich verwaschene Zeichnung, dunkle Grundfarbe mit hellem Mittelstrich ohne Einschnürungen

Beschreibung:

Weibchen erreichen eine Körperlänge von etwa 5 bis 6 mm und Männchen werden 4 bis 5 mm groß.
Verwaschene, grau-braune Grundfarbe mit einem schwach abgesetzten gelben Mittelband. Kontrastärmer als andere Wolfspinnenarten der Gattung. Beine kaum oder nur leicht geringelt.



 

Männchen des Westlichen Laufwolfs

 

hingebungsvolle Mütter

Wolfspinnenweibchen tragen ihren Eikokon an den Spinnwarzen, bis die Jungtiere schlüpfen.

Vorkommen/Lebensweise:

Der Westliche Laufwolf ist eine Besonderheit der Aachener Region und erreicht dort seine östliche Verbreitungsgrenze. Dort kommt er selbst auf feuchten Wirtschaftswiesen vor, fehlt jedoch in den meisten anderen Teilen Deutschlands.

Wie die meisten anderen Wolfspinnen ist auch er ein freier Jäger und ernährt sich von verschiedenen Arthropoden, z.B. Springschwänzen oder anderen, kleineren Spinnen.

Nachweise während der Untersuchungen:

Ebenfalls eine häufig nachgewiesene Art auf den FLIP Wiesen, eher jedoch auf feuchten Wiesen.

Verwechslungsmöglichkeiten:

Der Westliche Laufwolf ist anderen Arten der Gattung sehr ähnlich und nur durch eine Untersuchung unter dem Mikroskop sicher zu unterscheiden. Farbe und Muster geben jedoch oftmals schon recht gute Hinweise zur Artzugehörigkeit.

 

In Deutschland selten

Obwohl recht häufig im Aachener Raum, ist der Gelbbeinlaufwolf in Deutschland eine große Seltenheit