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Pardosa
prativaga

Steckbrief

Pardosa prativaga (L. Koch, 1870)

 

Deutscher Name:

Graslaufwolf

 

Rote Liste Deutschland:
* (nicht gefährdet)

Auffällige Merkmale:

Braun, kontrastreiche Beinringelung, dünner gelber Strich auf dem Prosoma. Männchen sehr kontrastreich, mit schwarzen und cremefarbenen Zeichnungselementen.

Beschreibung:

Weibchen erreichen eine Körperlänge von etwa 5 bis 7 mm und Männchen werden 5 bis 6 mm groß.
Dunkelbraune Grundfarbe mit einem helleren Längsstrich auf dem Prosoma und einer kontrastreichen Winkel- oder Punktzeichnung auf dem Hinterleib. Beine sehr deutlich und auffallend geringelt.

Die adulten Männchen sind deutlich kontrastreicher gefärbt, mit einer oftmals schwarzbraunen Grundfarbe und hell cremefarbenen Zeichnungselementen auf dem Vorder- und Hinterleib.


 

Männchen des Graslaufwolfs

Vorkommen/Lebensweise:

Der Graslaufwolf kommt in fast allen Wiesenlebensräumen in einer gewissen Anzahl vor, besonders häufig jedoch auf mittelfeuchten Standorten mit hohem Gras. Wie die meisten anderen Wolfspinnen ist auch er ein freier Jäger und ernährt sich von verschiedenen Arthropoden, z.B. Springschwänzen oder anderen, kleineren Spinnen.

Nachweise während der Untersuchungen:

Ebenfalls eine häufig nachgewiesene Art auf den FLIP Wiesen, eher jedoch auf feuchten Wiesen.

Verwechslungsmöglichkeiten:

Der Graslaufwolf sieht vielen anderen Wolfspinnenarten recht ähnlich und die Weibchen können nur mit viel Übung anhand der Körperzeichnung und der allgemeinen Erscheinung erkannt werden. Die sehr kontrastreich gefärbten adulten Männchen sind allerdings recht gut von anderen Arten anhand der Färbung zu unterscheiden. 

 

hingebungsvolle Mütter

Wolfspinnenweibchen tragen ihren Eikokon an den Spinnwarzen, bis die Jungtiere schlüpfen.

 

Geschlechtsdimorphismus

Zwischen den Geschlechtern dieser Art besteht ein großer Unterschied in Muster und Färbung. Dies findet man bei vielen Spinnenarten.