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Rotklee

Steckbrief

 Trifolium pratense L.

 

Deutscher Name:
Rotklee, Wiesenklee

 

Rote Liste Deutschland:
* (nicht gefährdet)

Auffällige Merkmale:

Rote bis pinke, eiförmige oder runde Blüten. Dreteilig gefiederte Blätter.

Beschreibung:

Ausdauernde krautige Pflanze, mit einem kräftigen Rhizom und Wurzeln, die bis in 2 m Tiefe reichen können. Blütenstände pink bis rosa, mit bis zu 10 mm langen Einzelblüten, die nur von langrüsseligen Bienen oder Schmetterlingen bestäubt werden.

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Vorkommen/Lebensweise:

Der Rotklee ist neben dem Weißklee die häufigste Kleeart in Mitteleuropa und fast überall auf Wiesen, an Wegränden, auf Waldlichtungen und in lichten Wäldern, auf Ödländ und in Gärten zu finden. 

Nachweise während der Untersuchungen:

Fast überall in Aachen nachgewiesen.

Beziehung zu Insekten:

Auf dem Rotklee werden Pollen von 28 Wildbienenarten gesammelt. Für viele langrüsselige Hummelarten stellt der Rotklee eine äußerst wichtige Nektar- und Pollenquelle dar. Eine ganze Reihe von Schmetterlingen nutzt den Rotklee als Raupenfutterpflanze, so z.B. die Gammaeule (Autographa gamma), die Scheck-Tageule (Euclidia mi) oder der Gelbe Fleckleibbär (Spilosoma lutea). Besondere Bedeutung hat er als Raupenfutterpflanze für verschiedene Bläulingsarten, vor allem für den Rotkleebläuling, der fast ausschließlich seine Eier am Rotklee ablegt, um später den Raupen als Nahrung zu dienen.

Verwechslungsmöglichkeiten:

Kann mit dem deutlich selteneren Mittleren Klee (Trifolium medium) verwechselt werden, der jedoch im atlantischen Einflussbereich von Deutschland, im dem Aachen liegt, eher selten ist.

Förderung:

Aufgrund ihrer Häufigkeit und der Fähigkeit, Stickstoff im Boden anzureichern, sollte die Art nicht besonders gefördert werden. Im Balkonkasten ist sie jedoch eine Bereicherung und Futterquelle für die lokale Bestäuberfauna. 

 

Bienenpflanze

Die großen und auffälligen Blütenstände der Schafgarbe sind eine äußerst wichtige Futterquelle für viele ver-schiedene Wildbienenarten, d

Pflanze der Helden

Der wissenschaftliche Name der Gattung geht auf Achilleus, einem Heros der griechischen Antike, zurück.

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